Unser Besuch bei Lakrids by Johan Bülow

Unsere Reise nach Kopenhagen stand ganz im Zeichen von Lakrids. Johan Bülow, Gründer und Kopf der Erfolgsgeschichte, hatte uns als einen seiner ersten Kunden in Deutschland nach Kopenhagen eingeladen. Wir sollten die wohl kleinste Lakritzfabrik der Welt besuchen. Sehen wie und wo das „schwarze Gold mit Suchtpotential“ hergestellt wird.

Die Erfolgsgeschichte von Johan begann im Jahre 2007. In der Küche seiner Mutter im kleinen Ort Svaneke auf Bornholm, experimentierte er mit Süßholzwurzeln, um das beste Lakritz der Welt zu kochen, das den Geschmack der unscheinbaren Wurzel in ein kulinarisches Erlebnis verwandelt.  Es brauchte lang bis er die rechte Rezeptur entwickelt hatte, die heute ein sehr gut behütetes Geheimnis ist. Schnell wurden die Töpfe und die Küche der Mutter zu klein. Johan verließ Bornholm und ging nach Kopenhagen mit dem Ziel mit seinem Lakritz die Welt zu verändern. Eines Tages soll Lakritzpulver so selbstverständlich auf dem Tisch steht wie Pfeffer und Salz.

Johan Bülow trat einen Trend mit seinem Produkt los. Plötzlich verlangte die Welt nach Lakritz. Heute gehören über 100 Mitarbeiter zur Lakridsfamilie. Seit 2012 ist Hvidovre, ein kleiner Ort zwanzig Autominuten südlich von Kopenhagen, die Heimat der „Lakritzfabrik“. Im letzten Jahr wurde bereits angebaut und die Pläne für die nächste Erweiterung werden bereits geschmiedet.  Das sehr junge und dynamische Unternehmen gilt als eine der am schnellsten gewachsenen und erfolgreichsten Marken Skandinaviens.

Das starke Packaging und die klare Markensprache sind jedoch kein aufgesetztes Marketingtool, sondern spiegeln sich in der Person von Johan Bülow wieder. Jung, wach, modern und klar. Einer, der weiß, was er will, was ihm wichtig ist, einer der sein Ziel kennt und es nicht aus den Augen verliert. Und einer, der andere von seiner Idee begeistern kann. Während Johan uns begrüßt und von seinem Lakrids erzählt, strahlen die Mitarbeiter, Stefan und Peter, um die Wette. Sie sind stolz hier dazuzugehören, ihren Teil für den Erfolg von Lakrids zu leisten.  Wir sind es auch.

Nach einem Gang durch die Produktion und die Verpackung, erleben wir die Herstellung des neusten Familienmitglied: die ersten Bio-Lakritz by Bülow. Es wird aus rein natürlichen Inhaltsstoffen produziert. Melasse, Agavensirup, Rohrzucker, Süßholzextrakt, Reismehl und Kakaobutter stehen vor uns auf einem Wagen. Ganz langsam im „slow cooking“ Verfahren wird es gekocht. Nur halb gefüllt ist der „Kochtopf“ dabei, damit
der Zuckeranteil nicht zu stark karamellisiert und das Lakritz nicht verbannt schmeckt. Aus der Masse werden später kleine Kügelchen, die in einer kleinen „schwarzen“ Metalldose, ganz wunderbar in die Hosentasche passen. „Ich wollte ein Produkt entwickeln, das man nicht verschenkt, sondern selbst essen will und das man immer mit dabei hat“, so Johan Bülow. Seine Hosentasche spricht eine eindeutige Sprache.

Das Lakrids nicht nur als Süßigkeit taugt, davon durften wir uns am Schluss der Besichtigung überzeugen. Den Trend mit Lakritz zu würzen hat die Gastronomie langsam erreicht. Immer mehr Spitzenköche lassen sich auf das Experiment ein. Sie entdeckten, dass das schwarze Pulver zu Fleisch, Fisch und Schalentieren passt. Marinaden und Salatdressing verfeinert und auch für  neue Geschmackserlebnisse in Desserts sorgt. Kreativität ist gefragt und die richtige Dosis. Weniger ist mehr. Wir waren begeistert von jedem der drei Gänge, ob im Dressing der Vorspeise, der Sauce zum Confit de Canard oder als Topping auf dem Dessert. Wir sind eingetaucht in die Lakrids-Geschmackswelt!

Zurück in Kopenhagens Innenstadt war unser erstes Ziel das altehrwürdige Kaufhaus Magazin du Nord. Der Lakrids-Shop dort begeistert praktisch jeden vorbeilaufenden Kunden. Beeindruckend.

Auch ein bisschen Sightseeing „musste“ sein. Ein kleiner Spaziergang bei herrlichem Sonnenschein entlang des Nyhavns. König Christian V. ließ den Stichkanal 1671-73 graben. Die Wasserstraße sollte den Hafen mit dem Zentrum verbinden, sodass die Segelschiffe mitten in der Stadt festmachen und gelöscht werden konnten. Nyhavn hat heute wie damals seine zwei Seiten: die sonnige, damals sündige mit den farbigen Häusern, und die schattige, anständige, wo wenig los ist. Heute ist sie eine Kneipen- und Restaurantmeile mit mehrsprachigen Speisekarten und  Touristen-Menüs. Sind alle Stühle besetzt, ist immer noch ein Platz auf der Kaimauer frei. Den Kaffee oder das Bier darf man dorthin mitnehmen - und dann in Ruhe den wunderbaren Blick auf die Boote im Hafen und auf die bunten Fassaden der Häuser genießen. Nun war der Kopf wieder frei für den nächsten Programmpunkt: die Torvehallerne, zwei ultramoderne Markthallen im Norden der Innenstadt.

Gerade mit dem Bus losgefahren, passierte das Unerwartete. Im neben uns fahrenden Bentley saß die dänische Königin Margarethe. Von zwei Sicherheitsfahrzeigen begleitet fuhr sie ein paar hundert Meter auf dem Weg zu ihrer Stadtresidenz Schloss Amalienborg einfach mal so neben uns.

Die Torvehallerne Markthallen im Stadtteil Norrebro haben eine lange Tradition. Auf dem Israel Plads fand 1889 der erste Wochenmarkt Kopenhagen‘s statt. Später wich der Markt dem hohen Bedarf an Parkplätzen. 2011 wurden die Parkplätze unter die Erde gelegt und zwei klare, geometrische Markthallen aus Stahl und Glas bieten seitdem mehr als 100 Marktbeschickern und ihren Ständen Platz. Das Angebot ist einzigartig und reicht von frischem Obst und Gemüse, Fleisch, Geflügel und Fisch über Käse und Backwaren sowie biologischen Weinen hin zu Marzipan von Summerbird. Eine gute Mischung aus saisonalen, regionalen Produkten und dems Beste aus der ganzen Welt. Aromen, Farben und Gerüche locken Einheimische sowie Touristen an.

Zur Mittagszeit ist Hochkonjunktur angesagt. Hier gibt es: typisches dänisches Smörebröd, dicke Zimtschnecken, feinste Sushi, frischen Kaffee und die besten Tacos der Stadt von Frau Sanchez, die vorher im Noma gekocht hat. Ein Muss für Foodies. www.torvehallernekbh.dk

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel hatten wir wieder Hunger und verputzen in Kopenhagen’s erstem Hot-Dog-Restaurant weiche Brötchen mit Wurst. 2014 wurde das Foderbraettet zum besten Newcomer Restaurant gewählt und das zu Recht. Nicht einfach Brötchen mit Wurst gibt es hier, sondern gewagte Kreationen, wie Lammbratwürste mit Harrisa und roten frittierten Zwiebeln oder Lakridswurst mit Erdbeer-Chutney. Spätestens jetzt wollte jeder noch mehr Lakritz. Also zogen wir weiter in eine kleine Bar, die Lakritzcocktails für uns mixte. Das Libkoeb ist ein echter Geheimtipp. Im Hinterhof in einer ehemaligen Apotheke bietet es auf drei angesagten Etagen Platz für Nachtschwärmer. Der erste Cocktail hatte es gleich in sich: RUM und Bier und Lakritz, aber vor allem RUM. Der Alkohol tat das seinige und die Stimmung war unschlagbar. Fast, denn getoppt hat dies die Anwesenheit eines ebenfalls deutschen Gastes: Herbert Grönemeyer. Noch mal ein herzliches Dankeschön an die schwarzen Männer: Johann, Peter und Stefan, dass ihr dies möglich gemacht habt.

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